Auswirkungen des Konsums

Klima

Auswirkungen des Konsums

Beim Konsum von Fair Trade  Produkten unterstützen Sie Kleinbäuer*innen, tragen zur Reduktion von C02-Emissionen bei und fördern den Klimaschutz. Dies liegt an der klimaschonenden Anbauweise der Kleinbäuer*innen. Denn allgemein ist der Anbau und die Verarbeitung für den grössten Anteil der CO2-Emissionen eines Produktes verantwortlich, nicht der Transport. Bei Fairtrade Produkten wird der Grossteil der Mengen per Schiff transportiert (wie z. B. Kaffee, Kakao und Textilien) und es gibt nur wenige Ausnahmen, die eine sehr kurze Haltbarkeit haben und daher per Flugzeug importiert werden, wie z. B. Rosen oder Ananas.

In einer umfassenden Studie hat gebana untersucht, wie der Konsum von Früchten und Gemüsen aussehen muss, um die CO2-Emissionen so tief wie möglich zu halten. Das erstaunliche Resultat ist, dass nicht die geographische Distanz entscheidend ist, sondern die Saisonalität der Früchte und Gemüse. So zeigt die Ökobilanz zum Beispiel bei Bananen, dass bereits im Anbau 75 Prozent der Emissionen anfallen, bei Kaffee und Reis sind es sogar über 90 Prozent. Obwohl auch der Transport mit Schiff die Umwelt belastet, sind diese Emissionen in der Ökobilanz kaum relevant. Für einen klimaschonenden Konsum empfiehlt es sich, den Saison-Kalender von gebana zu konsultieren. Dieser zeigt auf, wann welche Produkte auf der Welt Saison haben, damit die CO2-Emissionen des Konsums so gering wie möglich gehalten werden können.

Unterstützung bieten auch die Labels der Mitglieder von Swiss Fair Trade. Das Label bioRe® Sustainable Textiles garantiert Klimaneutralität.  Mittels Kompensationsprojekten innerhalb der Lieferkette wird die klimaneutrale Herstellung eines Bio-Baumwolltextils ermöglicht. Konsument*innen finden das Label auf diversen internationalen Kleidermarken sowie in der Schweiz vor allem bei Coop Naturaline.

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