Vier Tipps für das perfekte Geschenk

09. Dezember 2018

Vier Tipps für das perfekte Geschenk

 

Die Schweiz übertrumpft sich dieses Jahr wieder einmal selber. Die Konsumlust zu Weihnachten ist auf Rekordniveau gestiegen. Frau und Herr Schweizer planen 2018 gemäss einer Studie von EY durchschnittlich 310 CHF für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Das ist eine Zunahme von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein neuer Höchstwert. Am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum findet man Lebensmittel und Süsswaren.

Doch was schenkt man Menschen, die bereits alles haben? Schmuck, Bücher, Kleider oder doch Schokolade?

Gemeinsam mit Fair unterwegs möchten wir Sie ermutigen, dass Sie bei der Wahl ihrer Geschenke nicht nur auf Preis, Marke und Design achten, sondern sich auch Gedanken zur Herkunft, Gütesiegel und Umwelt machen.

Das perfekte Geschenk hat nicht nur damit zu tun, wie etwas aussieht. Sondern vor allem auch, was es darstellt und welche Geschichte es erzählt. Die Geschichte erfährt man, in dem man über Herkunft, Herstellung und Produktion Bescheid weiss und diese auch mit Stolz vertreten kann.

Das ist ein Ansatzpunkt: Laut der Studie von EY zu den Kaufabsichten der Schweiz 2018 sind Lebensmittel und Süsswaren nicht nur die beliebtesten Geschenke, sondern werden die Ausgaben im Vergleich zu letzten Jahr auch deutlich steigen.

An der Bereitschaft einen hohen Preis zu bezahlen, mangelt es also nicht. Qualität hat seinen Preis und dies auch bei Lebensmittel. In diesem Sektor ist es am einfachsten die Verantwortung zu übernehmen und auf eine faire und nachhaltige Herstellungsweise zu achten.

Hier unsere vier Tipps, wie Sie das perfekte Geschenk finden:

Schenken Sie Zeit! Wussten Sie, dass sich laut einer Studie rund 40% der SchweizerInnen nichts Materielles zu Weihnachten wünschen? Viel beliebter sind Erlebnisse! Also warum nicht FreundInnen zu einem Konzert einladen, die Eltern zum Essen ausführen oder mit den Geschwistern in die Berge fahren?

Kaufen Sie Lebensmittel mit Bio & Fair Trade Gütesiegel. Hier finden Sie eine Übersicht mit Firmen und Marken von nachhaltig hergestellten Produkten.

Speziell für Kleider empfehlen wir hochwertig und fair hergestellte Textilien. Zudem gibt es den Fair Fashion Finder von «get changed», um faire Mode schnell und einfach in Ihrer Stadt zu finden!

Fragen Sie nach, was sich jemand wünscht! Das in Erfahrung bringen von Wünschen mag dem Überraschungseffekt beim Auspacken zwar einen Dämpfer verpassen, dafür verfehlt das Geschenk nicht seine Wirkung. Fragen Sie, was gerade benötigt wird – das kann man auch ganz beiläufig fragen.

Eine gemeinsame Aktion von

 

Weitere Beiträge

GV: Erweiterung Mitglieder und Projekte

Brennpunkte der virtuellen Versammlung waren die Aufnahme der Neumitglieder sowie der Vorstellung der neuen Projekte von Swiss Fair Trade.

Webinar: Möglichkeiten des neuen Bundesgesetzes zur öffentlichen Beschaffung

Am 2. Juni hat Swiss Fair Trade zusammen mit dem Rechtsexperten Marc Steiner und Max Havelaar ein Webinar für Gemeinden und Städte angeboten, um die Möglichkeiten des revidierten Bundesgesetztes zur öffentlichen Beschaffung aufzuzeigen.

Mit Gewürzen gegen Ungleichheiten und Abhängigkeiten

Rain und Pieter Swart setzen sich in Südafrika für eine solidarische Wirtschaft ein und bewerten partnerschaftliche Beziehungen höher als Profit. Wir durften mit ihnen am 26. Mai ein online Interview durchführen.

Folgerungen aus COVID-19

Heute ist der Tag des Fairen Handels. Für viele Menschen in der Schweiz beginnt am Montag, dem 11. Mai wieder ein Stück Alltag. Wir sollten aber nicht einfach so zur Normalität zurückkehren, weil die Normalität das Problem war.

Tag des Fairen Handels: Chancengleichheit

Am Samstag, dem 9.Mai findet der Internationale Tag des Fairen Handels statt. Das diesjährige Thema «Chancengleichheit durch Fairen Handel» ist hoch aktuell: Von der Corona-Pandemie sind alle Menschen weltweit betroffen – soziale Ungleichheit und ungerechte Welthandelsstrukturen bilden sich dadurch verschärft ab.

Zivilgesellschaft veröffentlicht Vorschlag für EU-Strategie für den Textilsektor

Eine Gruppe aus 65 zivilgesellschaftlichen Organisationen hat der EU verschiedene legislative und nicht-legislative Massnahmen vorgeschlagen, die die EU ergreifen kann, um zu fairen und nachhaltigen textilen Wertschöpfungsketten beizutragen.

Jetzt Solidarität zeigen!

Weltweit steigt die Anzahl der Infizierten. Mehr als 120 Länder haben Fälle gemeldet. Nun verbreitet sich das Virus auch auf dem afrikanischen Kontinent. Es wird befürchtet, dass die sowieso schon schwachen Gesundheitssysteme an ihre Grenzen kommen.

Braucht es ein Gesetz für eine nachhaltige Textilindustrie?

Rund 400 Personen sind in Paris am «OECD Forum on Due Diligence in the Garment and Footwear Sector» zusammengekommen, um Strategien für ein besseres Leben von TextilarbeiterInnen zu entwickeln.

Forderungen an die UN-Klimakonferenz COP25

Im Vorfeld des Klimagipfels fordert die World Fair Trade Bewegung die Parteien der Weltkonferenz auf, die Politik und Praktiken des Fairen Handels als entscheidenden Bestandteil der Strategien zur Minderung des Klimawandels und zur Anpassung an den Klimawandel anzuerkennen.