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Position zur Revision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen
Anfang Juni hat der Bundesrat den Entwurf zur Revision des öffentlichen Beschaffungsgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Mehrere Nichtregierungsorganisationen kritisieren, dem Entwurf fehle es an Kohärenz und Vision: fundamentale Arbeitsrechte werden nicht respektiert und der faire Handel ginge vergessen.
Lesen Sie hier die Vernehmlassungsantwort von SWISS FAIRTRADE.
Mehr zum Thema finden Sie auch unter Aktuelles -> "Mehr Kohärenz im öffentlichenBeschaffungswesen" .
ISO on Fairtrade
Im Moment laufen Abklärungen im Hinblick auf eine allfällige Entwicklung eines ISO-Standards für den Fairen Handel. Auslöser für diese Initiative ist die zunehmende Vielfalt an Labeln und Kriterien. ISO will mit einem Standard für Fairen Handel einer möglichen Verunsicherung von KonsumentInnen, entgegentreten. Die Fairtrade-Bewegung ist sich einig, dass eine Klärung des Begriffes "Fairer Handel" wichtig und dringend ist und dass rasch gehandelt werden muss, damit die hohen Standards und die Glaubwürdigkeit gegenüber den KonsumentInnen nicht gefährdet werden. Die Prozesse und das Vorgehen bei ISO ist jedoch nicht geeignet um die Kernanliegen des Fairen Handels (Selbstbestimmung durch Empowerment) in einem Standard abzubilden. Eine Arbeitsgruppe aus Akteuren des Fairen Handels (FINE [Fairtrade Labelling Organizations International FLO, International Fair Trade Association IFAT, Network of European Worldshops NEWS!, European Fair Trade Association EFTA] und International Social and Environmental Accreditation and Labelling Alliance ISEAL) hat den Dialog mit ISO aufgenommen und arbeitet an der Klärung des Begriffes "Fairer Handel". SWISS FAIRTRADE stellt die Interessenvertretung der internationalen Arbeitsgruppe in der Schweiz sicher.
Lesen Sie hier das Positionspapier von FINE zur ISO-Norm on Fairtrade. (PDF)
Kontakt: Ueli Ramseier
